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THE QUINNS
A Tribute to the 60s

Samstag, 25. April 2020, 20 Uhr
Langenselbold, Klosterberghalle
THE QUINNS
A Tribute to the 60s
EUR 18 incl. Vorverkaufsgebühr

Beginnen wir mit der offensichtlichsten Antwort:

Ja, weil “60s/70s Songs” von den Beatles, Stones, Who, Kinks, Doors, Hendrix, Cream, BeeGees, Bowie usw. stammen, von den zweifellos einflussreichsten Bands der Pop-Geschichte also. Gruppen aus deren einzelnen Songs ganze Genres hervorgegangen sind. Und, könnte man hinzufügen, weil viele ihrer Werke als endgültiger Abschied von Spießigkeit und Muff der Nachkriegsgeneration zu verstehen sind. Die ausgehenden 60er Jahre waren politisch extrem aufgeheizt.
Dort, wo sich junge Leute in den Fünfzigern und frühen Sechzigern in einen Generationskonflikt begaben, indem sie vorherrschende Lebensphilosophien auf den Kopf und Wertevorstellungen in Frage stellten, rebellierten sie später mit konträren politischen und sozialkritischen Haltungen. Die neuen Stars bezogen Stellung, hatten etwas zu sagen, trumpften auf, provozierten. Dabei machten sie auch nicht vor öffentlichkeitswirksamen Aktionen halt. Dass Musiker generell nicht zum Politiker taugen, sei dahingestellt (John Lennon ist dafür das beste Beispiel), meinungsbildend waren die
Statements und Aktivitäten dieser Persönlichkeiten aber auf jeden Fall.
Wenngleich es bereits damals eine vorherrschende politische Schlagseite gab, die antikapitalistisch daherkam und zum Teil radikale Züge trug, blieb die Meinungsvielfalt in der Rockmusik enorm groß. Auch hatten jene Idole die größte Strahlkraft, die es verstanden, ihre Ansichten und Ideologien mit Witz und Chuzpe vorzutragen.
Die Songs der Zeit ab 1965 markieren die Hinwendung der Bands zu einer neuen Kunstform, dem Experiment mit Sound und Aufnahmetechniken und reiften, zu vielen die Zeit überdauernden Songs und Konzeptalben. Als sie keine Lust mehr hatten, z.B. Die Beatles zu sein, haben sie sich als psychedelische Militärkapelle neu erfunden und konnten sich so davon lösen, Beatles-Musik machen zu müssen. Eine neue Identität annehmen und damit neue Kunst schaffen: David Bowie, Rolling Stones und vielen anderen Bands der Mitte 60er bis Anfang Siebziger Jahre hat diese Idee offenbar sehr, sehr gut gefallen. Die Popgeschichte ist unerheblich für die Schönheit dieser Musik.
Mit welchen damals innovativen Aufnahmetechniken Bands und Toningenieure in Studios experimentiert haben, um diesen ganz eigenen Sound zu erzeugen- all das wird nur jemanden interessieren, der diese Musik liebt und viele hunderte Male
gehört hat.

Aber deshalb Opas Musik hören?
Nein, die Antwort findet sich in den Songs!

The Quinns nehmen uns nicht mit auf eine Reise, nein, sie kommen mit diesen Liedern zu uns.
Es gibt keinen Tag, keine Sekunde im Leben, zu der sich nicht ein passender Moment in diesen Songs findet. Der kraftvolle Aufbruch in “ Won`t get fooled again” von The Who.
Die versöhnliche Melancholie in “Space Oddity” von David Bowie.
Die abgedrehte Träumerei in “ Lucy in the Sky with Diamonds” von The Beatles.
Und in den Texten reine Wahrheiten.

Für die Zusammenstellung ihres Programms haben sich The Quinns die Classic-Songs vorgeknöpft und in deren Geist eine legitime Auswahl geschaffen. Das Ergebnis ist erstaunlich.
Da ist sie wieder, diese vertraute Musik, aber klarer und kraftvoller als jemals zuvor.
Klar, niemand muss sich Songs und Bands der 60s anhören.
Man muss ja auch in keinen See springen an einem heißen Sommertag.
Es ist auch völlig unnötig, mal jemanden anzulächeln, einfach so.
Und sicherlich kommt man bestens durchs Leben, ohne jemals eine Kugel Erdbeereis probiert zu haben. Aber es wäre schade, es nie getan zu haben!

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